In meiner Arbeit, in meinen Texten und in meinen Comics setze ich mich vorwiegend mit den leisen Momenten hinter dem systemkonformen Funktionieren, der Überverantwortlichkeit und dem überhöhten Pflichtbewusstsein durch Parentifizierung und frühkindliche Prägungen auseinander – offen, ehrlich tiefgründig und oft mit einer mitfühlend-provokanten Prise Humor.

Den inneren Konflikten, wie beispielsweise Selbstabwertung, Selbstverurteilung oder Selbstverlust, gebe ich eine Stimme.
Den unbewussten Mustern und verfahrenen Dynamiken, die unser Denken, Fühlen, Handeln und Führen prägen, gebe ich mit der von mir entwickelten Comicfigur Der Jammerlappen ein Gesicht.

Letztlich geht es in allem, was ich tue, um diese eine Frage, deren Antwort lebensverändernd sein kann:
„Wer bin ich und wie verändert sich mein Leben, wenn ich aufhöre, meiner Vergangenheit die Macht über mein Leben zu geben und wie eine Maschine zu funktionieren, und stattdessen beginne, meiner Innenwelt zu lauschen, meine inneren Konflikte zu lösen und meiner eigenen Wahrnehmung (meiner eigenen Wahrheit) zu vertrauen?“
 
Erfahre hier mehr über meinen Werdegang und über mich:
Mein beruflicher Weg begann 1993 in der Welt von Bits & Bytes, von harten Fakten, nackten Daten, klaren Zahlen und knallharter Logik: der Informatik.
 
Knapp zwei Jahrzehnte lang war ich im IT-Support, IT-System- & Netzwerkmanagement sowie IT- Projektmanagement und der Schulung von Software tätig.  Besonders liebte ich das Aufspüren von Systemfehlern, das Lösen komplexer struktureller Probleme und das Finden von passgenauen Lösungen und das Aufbereiten von Inhalten in eine für alle Beteiligten verständliche Form.
Mit der Zeit fiel mir auf, dass Probleme mit Software- oder Hardware oft auch mit menschlichen Dynamiken zusammenhingen. Ich spürte die „Schieflage“ zwischen den Zeilen und sprach meine Kunden offen darauf an. Die Reaktionen erstaunten mich selbst: Immer häufiger wurden mir persönliche Konflikte, Belastungen und existenzielle Lebenskrisen anvertraut. Ich erkannte bald, dass mich das Lösen menschlicher Blockaden – sei es in Form von Einzelgesprächen oder im Rahmen von Schulungen – weit mehr erfüllte als reine Technik.
 
Mein Verstand verlangte bald nach fundiertem Futter, um menschliche Prozesse professionell zu begleiten. So begann ich noch während meiner IT-Zeit meine Ausbildungen im alternativ-therapeutischen, spirituellen und psychosozialen Bereich.
 
Abgesehen davon verarbeitete ich Themen des Alltags immer in Gedichten, Texten und Zeichnungen. Vor allem Letztere wurden sogar manchmal für Werbungen für IT-Produkte oder bei Kundenevents verwendet. Doch zu der Zeit nutzte ich mein kreativ-visuelles Wesen vorwiegend für meine Verarbeitung des Erfahrenen im stillen Kämmerlein.

Ab 2010 startete ich mit der professionellen Begleitung von Menschen. Rasch kristallisierte sich heraus, dass mich insbesondere Frauen in radikalen Umbruchphasen als Ansprechpartnerin wählten – sei es unter starkem Leistungsdruck, in Identitäts- und Lebenskrisen oder auf der Suche nach einem neuen Karriereweg.

Von 2010 bis 2023 lebte ich Job und Selbstständigkeit parallel, wobei sich mein eigener Wandel weg von der Technik und hin zur Arbeit mit Menschen im Jahr 2013 endgültig vollzog. Meine langjährige Tätigkeit im AMS-Kontext und in Outplacement-Projekten – vorwiegend in der Karriereberatung und bei Stabilisierungsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene – hat mir Einblicke in unzählige unterschiedliche Lebenswelten geschenkt. Diese intensive Praxis hat meinen Erfahrungsschatz enorm erweitert. Sie hat mich gelehrt, wie Systeme funktionieren, wie man blinde Flecken aufdeckt und wie man Menschen dabei unterstützt, sich selbst im Auge des Sturms wiederzufinden.
 
Ab 2009 versteckte ich außerdem meine kreative Art der Verarbeitung von persönlichen Themen, Erfahrungen und Beobachtungen nicht mehr in meinem stillen Kämmerlein, sondern zeigte das Eine oder Andere der Öffentlichkeit. Unter anderem entstanden zahlreiche Acryl-Bilder, die ich 2010 in einer Vernissage erstmal öffentlich präsentierte.
 
2011 veröffentlichte ich außerdem als Selfpublisherin das Buch „Das tollpatschige Schaf Leo“ und 2014 „Der krumme Baum Alois“Danach wurde es wieder – was mein Autorinnen- und Künstlerinnen-Dasein im Außen betraf – stiller, bis ich dann im Mai 2025 mit der von mir entwickelten Comicfigur Der Jammerlappen als kreativer Geist wieder in der Öffentlichkeit zeigte.
Geprägt hat mich in all meinen zurückliegenden Jahren und in allem, was ich tue, nicht nur meine Berufslaufbahn, sondern vor allem mein eigener Lebensweg.
Narzisstische Begleitpersonen, der frühe Verlust wichtiger Menschen in meiner Kindheit sowie die Geschichte meines Zwillingsbruders, der viele Jahre mit schwerwiegenden Suchterkrankungen lebte und dessen Weg viel zu früh endete, hat meinen Blick auf innere Prägungen, Selbstwertgefühl, Parentifizierung, Co-Abhängigkeit und Manipulation nachhaltig beeinflusst.
 
Ich habe am eigenen Leib so viele Erfahrungen gemacht, die sich in wenigen Worten gar nicht zusammenfassen lassen, und die nicht immer einfach zu verarbeiten waren. Doch sie haben mich so viel gelehrt. Durch sie weiß ich, wie sich all das auf das Erwachsenenleben, die Familie, den Beruf, die Beziehungen und auf die materielle und finanzielle Situation auswirken kann. 
 
Demnach kenne ich in aller Tiefe das zähe Ringen zwischen dem Gefühl, im Außen trotz allem immer „funktionieren zu müssen“, und dem Wunsch, im Innen einfach nur „lebendig sein zu wollen“.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich durch all meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen hindurch meine analytische Logik, meine messerscharfe Intuition und mein kreativ-visuelles Wesen mit der Prise Alexandra-Humor getragen haben.

Auch wenn es viele Phasen in meinem Leben gab, in denen ich das Gefühl hatte, dass „das göttliche Strickmuster Alexandra“ (wie ich meinen „Bauplan“ gern nenne) ein universelles Fehlexperiment war, weiß ich heute, dass ich ohne diese Vergangenheit jetzt nicht die wäre, die Menschen (insbesondere Frauen) in ihren Veränderungsprozessen begleiten kann – und dass es ohne meine angeborene Art der kreativen Verarbeitung von Erfahrungen die Comicfigur Der Jammerlappen nicht geben würde.

Feedbacks zu persönlichen Begleitungen & Trainings:
„Bei dir habe ich mich zum ersten Mal wirklich gesehen und wahrgenommen gefühlt.“

„Du hast Zusammenhänge benannt, die ich so nie gesehen hatte, und uns so verständlich erklärt, dass mir jetzt endlich einiges klarer geworden ist.“
„Mit dir kann man rein auf Verstandesebene arbeiten und gleichzeitig tief in die Gefühlswelt blicken. Das ist schon außergewöhnlich.“
„Deine mitfühlende und verständnisvolle Art fängt einen sofort auf. Dein Humor ist das Tüpfelchen auf dem I.“

Feedbacks zu meinen Comics und Texten:
„Deine Texte bringen es immer auf den Punkt. Dazu die Bilder mit dem Jammerlappen: einfach genial!“
„Du machst den unsichtbaren, inneren Schmerz sichtbar und verknüpfst ihn mit deinem pointiertem Humor und deinen tiefgehenden Texten. Ich freue mich immer, wenn ich wieder was Neues von dir lesen kann.“

Die wichtigsten Stationen meines beruflichen Fundaments

    • Dipl. psychosoziale Beraterin & dipl. Supervisorin (Klienten-/personenzentrierter Ansatz nach Carl Rogers)
    • Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung (die Basis für AMS-Kontext & Schulworkshops)
    • Touch for Health-Kinesiologin (die Basis für die Körper- und Systemarbeit)
    • Facilitator und Lehrerin in der Methode Transformational Healing Process nach Patricia Angove (die Basis, um auf der tieferen, intuitiven Ebene zu arbeiten)
    • HTBLuVA-Abschluss, Schwerpunkt Informatik & Organisation (das rationale, logisch-analytische Fundament)

Neben meinen formalen Ausbildungen gehören regelmäßige Vertiefungs- und Methodenseminare, fundierte fachliche Weiterentwicklung, intensive Selbsterfahrung und professionelle Supervision fest zu meinem beruflichen Selbstverständnis.

Was meine psychosoziale Arbeit sowie mein künstlerisches Wirken ist und was nicht

Der Fokus in meiner Arbeit liegt immer auf der Aktivierung und Rückverbindung mit den gesunden und kraftvollen Anteilen in den Menschen. Dabei liegt allem, was ich tue, liegt der personzentrierte Ansatz nach Carl Rogers zugrunde:
    • Empathie: Ein- und mitfühlendes Verstehen
    • Akzeptanz: Bedingungslose und urteilsfreie positive Wertschätzung
    • Kongruenz: Absolute Authentizität und Echtheit als deine Begleiterin

Meine Arbeit ist keine Psychotherapie und ersetzt diese nicht.

Ich erstelle keine Diagnosen, führe keine psychologischen Testungen durch, behandle keine psychischen Erkrankungen und distanziere mich ausdrücklich davon, in meinen Texten und Comics zu pathologisieren.
 
Wenn dich deine Themen aktuell so massiv beeinträchtigen, dass du nicht mehr mit einer gewissen Objektivität und gesundem Humor auf deine Themen schauen kannst, oder deine Prägungen, Erfahrungen und inneren Dynamiken so tief gehen, dass du deinen Alltag nur mehr unter massiver Anstrengung bewältigen kannst, such dir bitte umgehend schulmedizinische und psychotherapeuthische oder psychiatrische Unterstützung. Denn für massiv beeinträchtigende Themen und in tiefgehenden Krisensituation bin weder ich die richtige Begleitung, noch sind meine Texte und Comics der richtige Ansatz für dich.
 

Verantwortung steht bei mir an erster Stelle.

Solltest du mit mir persönlich arbeiten wollen und wir stellen im Zuge des Kennenlerngesprächs fest, dass du bei mir nicht in den richtigen Händen bist, kommuniziere ich das offen. Ich verweise dich in diesem Fall an kompetente Therapeutinnen, Therapeuten oder Mediziner aus meinem Netzwerk und lehne jede weitere Zusammenarbeit mit dir ab – nicht deshalb, weil ich nicht mit dir arbeiten will, sondern weil Verantwortlichkeit und Klarheit bei mir immer an erster Stelle stehen.

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