Es tobt gerade wieder mal ein gröberer Konflikt auf unserer Erde, beziehungsweise ein Krieg, der uns geografisch näher ist, als uns allen lieb ist (denn Kriege gibt’s ja auf Erden leider ständig). Unabhängig davon, wie nah oder fern der Krieg geografisch tobt, passiert dabei immer das hier: Er wirkt – nicht nur im Außen, sondern in jedem von uns.
Wenn du in den letzten Tagen Nachrichten verfolgt, Gespräche geführt oder dir ein Bild von der aktuellen Lage gemacht hast, kennst du das wahrscheinlich:
🔶 Gedanken werden enger.
🔶 Möglichkeiten wirken plötzlich unsicher oder unrealistisch.
🔶 Gespräche drehen sich schneller im Kreis.
🔶 Man fühlt sich innerlich unruhiger oder angespannter als sonst.
🔶 Das eigene Nervenkostüm scheint noch mehr auf Anschlag zu sein, als es ohnehin ist.
Das alles wirkt oft logisch, und es klingt fast schon vernünftig, dass wir so reagieren (müssen).
Nur ist es das nicht – oder sollte es nicht sein.
Der Kriegsmodus existiert nicht nur im Außen
Was viele nicht auf dem Schirm haben:
Krieg existiert nicht nur dort, wo tatsächlich gekämpft wird.
Er existiert hier, in dir.
Wir hören zu.
Wir lesen darüber.
Wir tauschen uns mit anderen aus.
Wir versuchen, zu verstehen, was da gerade abgeht.
Währenddessen passiert unbemerkt etwas Subtiles in uns:
🔶 Wir werden vorsichtiger.
🔶 Wir relativieren uns.
🔶 Wir beginnen, uns zurückzuziehen.
🔶 Wir steigen an manchen Stellen aus, ohne es bewusst zu merken.
Warum sich das alles normal und logisch anfühlt
Sich mit dem Außen zu beschäftigen, ist für viele von uns vollkommen normal – und die Auswirkungen auf uns selbst werden daher auch selten hinterfragt, denn wir sind es gewohnt, unsere Aufmerksamkeit auf das, was sich außerhalb von uns abspielt, zu richten.
„Ist ja klar, dass das gerade nicht klappt, bei dem, was gerade passiert.“
„Man muss gerade vorsichtiger sein mit neuen Investitionen und seine sieben Sachen beisammenhalten.“
„Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für …“
„Schau ma erst mal, wie’s weitergeht, bevor wir …“
Ja, ich verstehe absolut, dass man so reagiert, mir geht es ja an manchen Tagen auch nicht anders und es ist sehr wohl ein schönes Stück Arbeit, bei sich zu bleiben – oder zu sich zurückzukehren.
Was sich wie Realität anfühlt, ist lediglich eine Reaktion
Was wir permanent vom Außen aufnehmen – womit wir in Zeiten wie diesen bombardiert werden – löst innere Bewegung aus.
(Allein das Wort „bombardiert“ sagt ja eigentlich eh schon fast alles, nicht wahr?)
Unbewusst und ungefiltert aufgenommen, hat diese innere Bewegung eine klare Richtung:
Sie führt in die Enge und dazu, dass du dich verlierst.
Der Punkt, an dem das passiert, ist weder dramatisch noch laut, sondern still und leise.
Das kann ein einzelner, destruktiver Gedanke sein, der plötzlich auftaucht.
Oder ein einzelnes Bild oder eine kurze Szene, die dich berührt.
Davon angestupst, verändert sich dein Fühlen – und sobald dein Fühlen beeinflusst ist, kippt es.
Dann passiert unweigerlich Folgendes:
🔶 Du nimmst dich zurück.
🔶 Du wirst vorsichtiger.
🔶 Du denkst kleiner als zuvor.
Und jetzt hast du dich verloren – nicht im Außen, sondern in dir drinnen.
Mangel entsteht nicht zufällig
Wenn man den Blick nur auf das richtet, was ein Krieg anrichtet, ist es auch nicht verwunderlich, wenn wir uns darin verlieren und uns im Zustand des Mangels festfahren.
Wie sich dieser Mangelzustand bei jedem einzelnen Menschen zeigt, ist individuell und abhängig davon, wie er oder sie geprägt wurde.
Oft geht’s dabei gar nicht um klassische Themen wie „die Angst, den Job wegen der durch den Krieg beeinflussten Einsparungsmaßnahmen zu verlieren“, „das Geld wegen der ausgelösten Teuerungswelle mehr zusammenhalten zu müssen“ oder „die Angst vor dem Wertverlust vorhandener Sach- und Güterwerte“ etc.
Es geht darum, dass man plötzlich …
🔶 weniger Möglichkeiten sieht.
🔶 weniger Vertrauen spürt.
🔶 weniger Bewegung zulässt.
Und genau dieser Zustand wird in Zeiten wie diesen kollektiv verstärkt.
Das ist auch überhaupt gar nichts Neues, aber es ist etwas, das man erkennen und womit man sich bewusst auseinandersetzen sollte.
Denn ein Krieg samt den damit verbundenen Repressalien betrifft einen nicht nur.
Er trifft einen – tief in Mark und Bein.
Er beeinflusst das eigene Seelenwohl und das Leben an sich – oft wirklich massiv.
Was du konkret tun kannst
Auch wenn es dir erst einmal ein Anliegen sein könnte, dass du anderen helfen willst oder etwas dafür tun möchtest, dass der Krieg wieder aufhört:
Zunächst darfst du akzeptieren, dass du das Außen weder kontrollieren noch ändern kannst.
Es hilft auch nichts, dich darüber aufzuregen, was die oberen Zehntausend tun – und dass sie dafür verantwortlich sind, dass wieder mal ein Krieg tobt und sie die Verantwortung dafür tragen, dass der wieder aufhört.
Das ist alles verlorene Liebesmüh und Vergeudung deiner wertvollen Lebenszeit, deiner Nerven, deiner innewohnenden Ressourcen.
Was du tun kannst:
🔶 Arbeite mit dir.
🔶 Nimm dich bewusst wahr und schau, was das Außen mit dir wirklich macht.
🔶 Beobachte, wie du reagierst, und ändere deine Reaktionen, wenn sie sich destruktiv auf dich auswirken.
Ja, ich verstehe und ich weiß, dass das nicht immer so einfach ist.
Das weiß ich nicht nur aus der Erfahrung mit meinen Kundinnen und Kunden, sondern auch von mir selbst. Ich arbeite täglich bewusst mit mir, um in meiner Mitte zu bleiben und das Leben zu führen, das sich nicht von Angst und Schrecken beeinflussen lässt – und das nicht im Mangel feststecken bleibt.
Ich weiß außerdem, dass heute schon viele Menschen im Mangel feststecken und sich eine professionelle Beratung oder mehrmonatige Begleitung mit mir aktuell nicht leisten können.
Mein kostenfreies Unterstützungsangebot für dich
Darum habe ich eine unterstützende Mail-Serie auf die Beine gestellt, die dir dabei hilft, zu erkennen, wie dich das aktuelle Zeitgeschehen persönlich beeinflusst, und wann beziehungsweise an welchem Punkt du dich verlierst.
Du lernst außerdem ist dieser Serie, wie du dich zukünftig selbst besser regulieren kannst, damit du nicht mehr – oder zumindest deutlich weniger – in das reinkippst, was deinem Seelenheil und deinem Vorankommen im Leben schadet.
Diese Serie besteht aus fünf Mails, die du an fünf aufeinanderfolgenden Tagen von mir erhältst – kostenfrei und bis auf Widerruf zeitlich unbefristet.
In diesen fünf Tagen geht es darum, …
🔶 wahrzunehmen, was gerade in dir passiert.
🔶 deinen persönlichen Kipp-Punkt zu erkennen.
🔶 zu erfahren, worauf du selbst Einfluss hast und wie du diesen gezielt stärkst.
Wenn du merkst, dass du das willst, kannst du dich gleich jetzt hier eintragen:
alexandraglander.at/kriegsmodus
Komm gut und sicher durch diese Zeiten!
Von Herzen 💕
Alexandra
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Ich bin Alexandra Glander.
Ich begleite Menschen dabei, festgefahrene Situationen zu sortieren, Zusammenhänge zu erkennen und wieder Klarheit für ihre nächsten Schritte zu gewinnen.
Viele kennen mich auch als die Erfinderin des Jammerlappen-Universums – einem Kunst- und Kreativprojekt, das menschliche Muster mit Humor und Tiefgang sichtbar macht.
Wenn dich Denkanstöße wie jene hier im Blog interessieren:
Alle drei Wochen verschicke ich einen kurzen Impulsletter mit neuen Perspektiven auf Muster, Konflikte und innere Dynamiken. Hier kannst du dich zum Erhalt des Impulsletters eintragen:
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