Bereits im Jahr 1973 atmete ich zum ersten Mal die Luft dieser Welt. 2000 und 2002 schenkte ich selbst zwei wundervollen Söhnen, mit deren Vater ich seit 1996 vereint bin, das Leben, welches wir zusammen südlich von Wiener Neustadt verbringen.

Das Fundament meiner beruflichen Laufbahn bildete zunächst eine technische Ausbildung, obwohl ich schon immer vom Menschsein und dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele fasziniert war. Ich absolvierte die HTL EDVO in Wiener Neustadt, welche ich 1988 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Das Matura-Zeugnis in Händen haltend posaunte ich hinaus, einmal selbständig sein zu wollen. Von klarer Zieldefinition und dem gedachten und gesprochenen Wort als hilfreiches Machtinstrument wusste ich damals noch nicht viel.

Mehr als zwei Jahrzehnte war ich erfolgreich im IT-Projektmanagement, IT-Consulting und im IT-Support in national und international agierenden Unternehmen tätig. Die Faszination, mein logisch-analytisches Denk- und Handlungsvermögen sowie meine empathische Gabe, Menschen im technischen Kontext auf psychologischer Ebene abholen zu können (selten ist der Computer oder die Software „das Problem“), ließ mich nicht los und so verabschiedete ich mich langsam vom technischen Bereich und begrüßte den psychologischen.

Um den neuen Fokus nicht zu verlieren, durfte ich im Veränderungsprozess selbst eine Vielzahl persönlicher Krisen durchleben und an frühkindlichen Traumata arbeiten, welche mich teilweise auch heute noch überraschen und wodurch ich stets die vom Leben Lernende und durch das Leben Geschulte bleibe.

Die Ausbildung zum Facilitator und zur Lehrerin der Methode „Transformational Healing Process“ nach der Engländerin Patricia Angove bildete den Grundstein meiner persönlichen Wandlung und Herausbildung dessen, wer ich bin. Der Prozess und die Methode sind heute noch wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.

Die Transformation weg von der technikaffinen Alexandra hin zur psychologischen Beraterin beendete ich mit meiner Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin nach dem personzentrierten Ansatz von Carl Rogers, welcher für mich zutiefst menschlich ist, weil er dem Gegenüber den wertschätzenden und urteilsfreien Raum schenkt, der benötigt wird, um sich seiner innewohnenden Fähigkeiten und Qualitäten bewusst zu werden und aus sich heraus Lösungen zu kreieren. Denn die eigene Wahrheit liegt immer in jedem von uns, sie wartet nur darauf, geborgen und gelebt zu werden.

Letztlich bin ich nun also selbständig. Der Weg dorthin war spannend, mitunter herausfordernd und kräftezehrend, jedenfalls vielfältig, bereichernd und lehrreich.

„Bei dir habe ich mich gesehen und wahrgenommen gefühlt“, ist der Tenor vieler Menschen, mit denen ich bisher einen Teil ihres Lebensweges gehen durfte.

Nicht mehr möchte ich mit dem, wer ich bin und was ich tue, erreichen; aber auch nicht weniger!